AUS DER STILLE - DIE HEILKRAFT DER KLÄNGE

Pasted Graphic
Altorientalische Musiktherapie

geplante erste Sendetermine:
ORF 2 21. September 2015 Uhrzeit 23h ??
ARTE 25. Oktober 2015 Uhrzeit 23 h ??


Zum Inhalt:
AUS DER STILLE
DIE HEILKRAFT DER KLÄNGE

Was vermag Musik? Kann ein Klang heilen?
Dass in Musik ein therapeutisch-heilsames Potential zu stecken scheint, wird besonders in
orientalischen und asiatischen Kulturen bis heute nicht angezweifelt. Hingegen hat der Mensch aus den aufgeklärten Gesellschaften des Westens die Erkenntnisse der Wissenschaft und Empirie gegen den Glauben an das Heilsame in den Klängen eingetauscht. Erst jetzt scheint eine Rückbesinnung stattzufinden. Nicht dass ein Klang schwere Erkrankungen zu heilen vermag, aber in der relativ jungen schulmedizinischen Erkenntnis, dass Heilung des Körpers ohne gleichzeitigen Pflegemaßnahmen der Seele nicht optimal funktioniert, hat auch die Musik und der Klang als wirksame therapeutische Zutat wieder ihren Platz gefunden.


Pasted Graphic Pianist Fazil Say

Auf seiner Reise durch unterschiedliche Welten der heilsamen Klänge macht der Film auch Station in der Türkei. Hier ist das Zusammenwirken der unterschiedlichsten medizinischen Bereiche und die Miteinbeziehung der Musik zur Genesung eine seit vielen Jahrhunderten gelebte Tradition. Und hier wird deutlich erkennbar, dass Musik und Klang nicht erst zur Heilung des bereits erkrankten Menschen eingesetzt werden sondern bereits im Gesundheits erhaltenden Prozess eine extrem wichtige Funktion erfüllt.

Pasted Graphic 1 altorientalische Musiktherapie


Im Film wird der Wiener Intensivmediziner und Pianist Klaus-Felix Laczika gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Staudinger nicht nur Schubert musizieren, sondern einen aufschlussreichen Exkurs in die therapeutisch wirksamen Klänge von Bachscher Musik unternehmen.

Pasted Graphic 2 die japanische Bambusflöte Shakuhachi

Eine magische Welt des Klanges mit großem Potential zur Findung des inneren Gleichgewichts eröffnet der Klang der japanischen Bambusflöte Shakuhachi. An der Kremser Fachhochschule wurde für den Film erstmalig ein Experiment zur Untersuchung von therapeutischen Qualitäten des außergewöhnlichen Flötenklanges gestartet.

Pasted Graphic 3 Musiktherapeutin am Krankenbett

Der Film begleitet die Musiktherapeutin Astrid Heine auf ihren beruflichen Weg an das Krankenbett eines Wachkomapatienten. Der Zuschauer wird zum hautnahen Teilnehmer an der therapeutischen Situation, die nicht nur von Klang und Musik geprägt ist sondern vor allem durch das berührende Einfühlungsvermögen und die menschliche Intensität der Therapeutin.

Schließlich begegnet der Zuschauer mit Fazil Say einem der weltweit bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Seine Sicht und Erklärung auf die Wirkung von Mozarts Musik ist überraschend und unterzieht das Klischéebild des „gottgesandten Komponisten“ einer wohltuenden Korrektur.

Pasted Graphic 4 Mediziner und Musiker: Klaus-Felix Laczika und Thomas Staudinger

Vor allem ist die Dokumentation „Aus der Stille“ aber ein Film des intensiven Hörens von großartigen, vielleicht noch nie gehörter Klängen und des sensiblen Wahrnehmens leiser Zwischentöne – in der Musik und im Gesagten.

Pasted Graphic 5 Rahmi Oruc Guvenc, türkischer Musiktherapeut und Sufimeister


Mitwirkend: FAZIL SAY - türkischer Pianist und Komponist
RAHMI ORUC GUVENC – türkischer Psychologe und Musiktherapeut
KLAUS-FELIX LACZIKA – Wiener Intensivmediziner und Pianist
JÜRG ZURMÜHLE – Schweizer Shakuhachi-Meister
GERHARD TUSCHY – Berliner Psychiater und Klangtherapie-Pionier
ASTRID HEINE – österreichische Musiktherapeutin
GERHARD TUCEK – Leiter der Ausbildung für Musiktherapie ,FH Krems

Buch und Regie: Herbert Eisenschenk
Kamera: Helmut Wimmer
Henning Brümmer
Ton: Roland Winkler
Axel Traun
Christian Lutz
Schnitt: Anna Demisch
Tonmischung: André Bendocchi-Alves
Herstellungsleitung: Connie Kellers
Produzenten: Herbert Eisenschenk und Gerd Haag
Redaktion ORF Karin Veitl
Redaktion WDR Lothar Mattner
Koproduktion von WDR/ARTE, ORF, Vermeer-Film, Tagtraum/Köln, Bundesministerium für Bildung und Frauen, mit Förderungsunterstützung des Landes Niederösterreich

Texte und alle Fotos © Vermeer-Film und Tagtraum/Köln 2015